Mit dem Liebster Award vernetzen sich die Blogger untereinander und bieten den Lesern spannende Einblicke in den Blogger-Alltag. Vom Liebster Award habe ich zwar schon viel gehört, selbst daran teilgenommen habe ich allerdings noch nicht. Umso mehr freue ich mich, dass Vera von Veras Welt mich für den Liebster Award nominiert hat. Ihre spannenden Fragen und die dazu gehörigen Antworten möchte ich dir nicht vorenthalten.

  1. Als Autor oder Autorin kennst Du den Pitch, die Kernaussage einer Geschichte. Was ist der Pitch für Deinen Blog?

    Eine 25-Jährige, die zwar hauptberuflich schreibt, aber noch nie einen Roman verfasst hat, nähert sich ihrem Traum vom eigenen Buch und nimmt den Leser auf eine spannende Reise mit all seinen Höhen und Tiefen mit.

  2. Welchen Nutzen habe ich als Leserin davon, Deinen Blog zu verfolgen?

    Wenn du meinem Blog folgst, wirst du natürlich in erster Linie viel über mich als Person, meine Bücher und Projekte erfahren. Alle, die das Lesen lieben, profitieren außerdem von spannenden Aktionen und Verlosungen. Doch das ist nicht alles. Mir ist es wichtig, auf eine persönliche Art und Weise vom Buch-Traum zu berichten und möchte zeigen, dass es möglich ist. Vielleicht gibt es da draußen ja den ein oder anderen, der ebenfalls einen solchen Traum hegt und dadurch den Mut findet, eigene Werke zu veröffentlichen. Ich selbst bin ein großer Fan von Bloggern bzw. Menschen, die mich an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum ich Veras Blog so gebannt verfolge. Deshalb liegt mir viel daran, ebenfalls Erfahrungen zu teilen und Meinungen auszutauschen. Außerdem betrachte ich das Bloggen als ideale Lösung für die Vernetzung zwischen Lesern, Bloggern und Autoren.

  3. Wie lange bloggst Du und was war der Auslöser für Dich, damit zu beginnen?

    Ich blogge seit Ende 2012, also seit rund 2,5 Jahren. Angefangen habe ich mit Notify Girl in einer Nacht-und-Nebel-Aktion, dann folgte die Selbständigkeit und mit ihr Textastisch bloggt, erst vor einigen Monaten entstand dann mein Autoren-Blog. Als ich mit dem Bloggen anfing, hatte ich gerade mein Studium abgeschlossen. Obwohl jeder andere nach diesem Wälzer von Bachelorarbeit wahrscheinlich lieber Abstand vom Schreiben gehabt hätte, wusste ich nicht, wohin mit meinem Schreibdrang. So kam ich dann schließlich zum Bloggen. Den ersten Kontakt mit dem Thema „Bloggen“ hatte ich allerdings schon während meines Studiums. Es dürften insofern noch irgendwo „Blogleichen“ im Netz herumschwirren, die ich zu Übungszwecken während des Studiums erstellt habe.


     

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    Textastisch bloggt: Hier blogge ich beruflich unter blog.textastisch.de.

     

  4. Was war Dein bisher erfolgreichster Blogartikel und wie ist es dazu gekommen?

    Es fällt mir wirklich schwer, einen Blogartikel als „erfolgreich“ oder „nicht erfolgreich“ zu bezeichnen. Das liegt vermutlich daran, dass ich meine Zahlen tatsächlich nur äußerst selten checke. Vermutlich habe ich das ein bisschen aus dem journalistischen Bereich verinnerlicht. Dort habe ich ebenfalls keinen direkten Zugriff auf solche Kennziffern. Deshalb kann ich mich dort am besten an Reaktionen orientieren, wie zum Beispiel an Leserbriefen oder wenn mich jemand auf meine Artikel oder Beiträge anspricht. Beim Bloggen merke ich grundsätzlich, dass Artikel mit Ratgeber-Charakter langfristig erfolgreicher sind, lustige Beiträge allerdings kurzfristig. Die Mischung macht es, würde ich sagen.

  5. Bei welchem Deiner Blogartikel warst Du enttäuscht, weil er nicht die erhoffte Resonanz gefunden hat? Was war Deiner Meinung nach der Grund dafür?

    Eine echte Enttäuschung habe ich bislang noch nicht erlebt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Enttäuschung bei einer richtig detaillierten Ausarbeitung am größten ist. Bei würde ein Flop-Artikel sicherlich an der Reichweite liegen. Gerade mit einem neuen Blog muss man sich den Platz in der schwer umkämpften Blogger-Welt neu erarbeiten. Ich kann zwar an bereits bestehende Blogs anknüpfen, spreche jedoch eine andere Zielgruppe an. Das macht es in meinen Augen schwierig und gelingt nicht von heute auf morgen. Zum Glück liebe ich Herausforderungen.

  6. Verfolgst Du eine Strategie beim Bloggen und wie ist sie?

    Richtig strategisch gehe ich nicht vor. Wobei ich natürlich versuche, eine gute Mischung aus Unterhaltung und Information zu schaffen. Auf meinem beruflichen Blog versuche ich die Information natürlich noch einmal höher zu stellen, als es auf dem Autoren-Blog der Fall ist. Ich mache mir sehr viele Gedanken über (potentielle) Leser, erarbeite Zielgruppen und plane wiederkehrende Elemente ein. Mir fehlt es oft an Zeit und Durchhaltevermögen, um regelmäßig zu bloggen. Deshalb wechsele ich Strukturen oft und überarbeite das bestehende Format. Ich denke, eine richtige Strategie kann ich dir leider nicht nennen, schließlich befinde ich mich noch auf meiner Reise.

  7. Wie sehen Deine Freunde Deine Blogaktivitäten? Können sie damit etwas anfangen oder sehen sie Dich nur mit großen Augen an, wenn Du etwas erzählst, aber verstehen es nicht?

    Meine Freunde verstehen das Bloggen. Ich habe es sogar im Studium gelernt, weshalb es mir und vielen Gleichaltrigen nicht fremd sein sollte. Was mich besonders freut ist, dass sogar meine Eltern das Bloggen verstehen und es teilweise aktiv ausgeübt haben. Meinem Umfeld muss ich insofern nichts mehr übers Bloggen erzählen. Ganz im Gegenteil: Mit Freunden und der Familie kann ich mich darüber austauschen.

  8. Schreibst Du auch für andere Blogs oder Plattformen? Wenn ja, welche und wie ist es dazu gekommen? Wenn nein, würdest Du es gerne tun?

    Ja! Ich schreibe für andere Blogs, Plattformen, Magazine, Online-Medien, Zeitungen, etc. Zunächst habe ich für die Schülerzeitung geschrieben, dann folgte während meiner Zeit am Theater meine Mitarbeit am Programmheft, schließlich kam ich zum Fernsehen und sammelte erst dann Erfahrungen bei der Zeitung. Danach folgten verschiedene Fernsehsendungen, Zeitungen und Magazine. Mit der Selbständigkeit kamen weitere Kunden und Plattformen hinzu. Mir ist es nicht möglich, alles aufzuzählen. Wie es dazu kam, ist ebenfalls sehr individuell. Ich habe jedoch gelernt, dass ein gutes Netzwerk und die Kontaktpflege das A und O sind. Und obwohl ich schon so viel schreibe, würde ich es immer wieder so machen und suche auch jederzeit nach neuen Möglichkeiten und Zusammenarbeiten. Besonders Gastbeiträge habe ich sehr zu schätzen gelernt.


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    Beim Schreiben erkunde ich unterschiedliche Bereiche, wie zum Beispiel das Schreiben für Online- und Printmedien sowie für das Fernsehen.

     

  9. Was sind die weiteren Ziele für Deinen Blog?

    Ziele habe ich viele. In erster Linie möchte ich natürlich meine Reichweite erhöhen und mich als neuer Blog etablieren. Ich habe auch einige konkrete Pläne, die ich an dieser Stelle noch nicht verraten möchte. Allerdings handelt es sich hierbei hauptsächlich um wiederkehrende Elemente, so wie ich sie schon bei meinem beruflichen Blog integriert habe. Ein weiteres Ziel ist es auch, die Leser stärker mit einzubeziehen und die Kommunikation dadurch lebendiger zu gestalten.

  10. Hast Du ein aktuelles Schreibprojekt? Was ist es?

    Ja, ich habe ein aktuelles Schreibprojekt. Es ist eigentlich schon fertig geschrieben und durchläuft jetzt seine erste intensive Überarbeitung. Dabei handelt es sich um einen Roman, der im Deutschland weniger bekannten Genre „Urban Fiction“ angesiedelt ist. Alle Informationen über das Buchprojekt sammele ich hier auf dem Blog. Das Buch soll noch in diesem Jahr an den Start gehen. Es ist als Selfpublishing-Projekt geplant.

  11. Wenn Du einen Wunsch bei der Fee für Autorinnen und Autoren frei hättest, welcher wäre es?

    Ich würde mir wünschen, dass mein Buch Anklang findet und sich das Genre in Deutschland etablieren kann. Ich selbst bin ein großer Fan des Genres und finde es schade, dass kaum deutsche Übersetzungen vorhanden sind bzw. dass sich kaum deutsche Autoren diesem Thema annehmen.

Vielen Dank, Vera! Die Fragen waren wirklich grandios und haben mich nochmal zum Nachdenken angeregt!

 

Meine Nominierten

Ich möchte hiermit – nicht ganz regelkonform – keine bestimmte Person nominieren. Stattdessen möchte ich, dass sich alle beteiligen, die Lust und Laune am Liebster Award haben. Meine Fragen zielen speziell auf Autoren ab, weshalb alle Autoren und alle, die es werden möchten, herzlich eingeladen sind, daran teilzunehmen. Wer teilnimmt, kann sich gerne bei mir melden (mail[at]jenny-schneider.de) – ich verlinke euch dann sehr gerne unter den Nominierten. 😉

11 Fragen an die Nominierten

  1. Der Plot – völlig überflüssig oder absolut notwendig? Wie handhabst du das bei deinen Büchern und warum?
  2. Worum ging es in deiner allerersten Geschichte? Hast du sie veröffentlicht?
  3. Welche Sorgen, Ängste und Zweifel gingen mit deiner allerersten Veröffentlichung einher? Hast du sie inzwischen überwunden?
  4. Stell dir vor, du wärst der Hauptcharakter in einem Buch. Was würde dir am ehesten widerfahren? Welchem Genre würde das Buch angehören?
  5. Beim Schreiben benötigen die meisten Autoren absolute Ruhe. Bis zur Veröffentlichung kommt da eine ordentliche Summe an Stunden zusammen. Was machst du gegen das stundenlange Sitzen vor dem Computer? Wie schaffst du einen Ausgleich?

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    Ich lade jeden herzlich ein, die Fragen zu beantworten.
  6. Hand aufs Herz: Favorisierst du eines deiner Bücher? Ist es vielleicht dein Allererstes, immer das Neueste oder der unangefochtene Bestseller?
  7. Gibt es ein Genre, das du liebst, an das du dich bisher aber noch nicht herangetraut hast? Welches ist es und warum?
  8. Wie geht es dir damit, auf Messen präsent zu sein, Interviews zu beantworten, Lesungen zu halten und erkannt zu werden? Stehst du gerne im Rampenlicht? Denkst du, das ist eine zwingende Voraussetzung, um Autor zu sein?
  9. Wenn du kein Schriftsteller sein könntest, welchen Beruf würdest du dann ausüben und warum?
  10. Was ist dein Erfolgsrezept: Learning by doing oder Lernen bis zum Umfallen? Warum verfolgst du dieses Prinzip?
  11. Und zum Schluss: Beschreibe uns, wie es sich anfühlt, wenn du schreibst. Was macht das Schreiben mit dir? Warum kannst du nicht damit aufhören?

Die Regeln

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Beitrag.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der nominierende Blogger stellt.
    Nominiere 3 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für die von dir nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere die nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

 

4 thoughts on “Liebster Award – Veras Fragen

  1. Liebe Jennifer,
    danke für Deine tollen Einblicke in Deine Bloggerinnenwelt. Besonders spannend finde ich ja, dass für alle in Deinem Umfeld so etwas Normales ist. Scheint dann tatsächlich eine Generationenfrage zu sein. Bei mir ist das eher nicht so.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deinem Buchprojekt. Ich bin sicher, die Fee hat den Wunsch gehört.
    Herzlichen Gruß,
    Vera

    1. Liebe Vera,
      vielen Dank nochmals für Deine tollen Fragen! Es hat wirklich richtig Spaß gemacht, diese zu beantworten.
      Ich denke tatsächlich, dass es ganz unterschiedlich ist. Allerdings ist Deine Sicht darauf auch spannend, denn so bist Du in Deinem Umfeld als Bloggerin etwas ganz Besonderes. Bei mir ist es eher schon normal. 😉
      Besten Dank und auch Dir viel Erfolg bei Deinem Buchstart!
      Jenny

  2. Pingback: Jennifer Schneider

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