Das ist eine besonders knifflige Frage, denn ich weiß nicht so genau, wann ich meine allererste Geschichte geschrieben habe. Ich erinnere mich an viele Geschichten aus jungen Jahren, die noch immer irgendwo in der Schublade schlummern. In der Grundschule habe ich mich als Erstes für Geschichten interessiert und das Schreiben gelernt bzw. ein Gefühl für die Sprache bekommen. Ich habe viel gelesen, bis wir dann unsere ersten kleineren Texte schreiben sollten. Konkret erinnere ich mich da an unseren Besuch im Zoo. Den Text habe ich heute noch. Er ist kurz und handelt von den Tieren, die wir dort angetroffen haben und von dem Ausflug an sich. Irgendwie ist er recht unspektakulär – vor allem aus heutiger Sicht, aber ich erinnere mich noch gut, dass mein damaliger Klassenlehrer ganz begeistert war.

Eigene Geschichten entwickeln

Neben den Geschichten, die ich in der Schule geschrieben habe, folgten dann schließlich auch welche, die ich in der Freizeit schrieb. Ich erinnere mich konkret an ganz viel Fantasy und Sci-Fi, was den ein oder anderen sicherlich überraschen dürfte, da ich diese Genres eigentlich selbst kaum lese. Eine Geschichte handelte von einem Kobold, der Hausaufgaben erledigte; eine andere von Außerirdischen, die sich in das Bewusstsein der Lehrer schlichen. Irgendwann kam dann eine abenteuerliche Geschichte dazu, für die ich auch intensiv „recherchierte“, indem ich mich mit meiner Schwester häufig an den Ort begab, wo mir die erste Idee kam. Es folgten viele Geschichten über Freundschaft und allmählich auch Stories aus dem echten Leben. Vielfach habe ich auch real existierende Personen in meine Geschichten aufgenommen und mir überlegt, welche Abenteuer meine Freunde und ich wohl bestehen könnten. Danach kam schließlich wieder reine Fiktion, aber kein Fantasy oder Sci-Fi mehr.

Ich liebe realistische Geschichten

Als ich etwa 14 oder 15 Jahre alt war, schrieb ich fiktive Geschichten mit realem Bezug, wie es etwa bei „Skyler – Verloren“ der Fall ist. Diese Geschichte habe ich übrigens ebenfalls etwa in diesem Alter begonnen, aber grundlegend überarbeitet. Im Prinzip ist eine neue Geschichte entstanden, aber die damalige Story hat mich zu diesem Buch bewegt. Insgesamt habe ich also vieles ausprobiert, wenig tatsächlich zu Ende geschrieben und etliche Romanleichen in Form von Dateien und Papieren rumliegen. Ich möchte nicht ausschließen, dass die ein oder andere Story noch mal neu aufgearbeitet oder zu Ende geschrieben wird, aber vieles möchte ich lieber als Versuch in Erinnerung behalten.


Du hast eine Frage? Dann schreib mir an frag-jenny@jenny-schneider.de.

 

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